Von physiologischen Signalen zur klinischen Entscheidungshilfe

Produkteinführung Q1 / 2027
Unser Gerät liefert Ärztinnen und Ärzten wertvolle zusätzliche Informationen bei erwachsenen Patienten mit traumatischen Hirnverletzungen – nicht-invasiv, schnell und direkt am Patientenbett.

Gut zu wissen: Unser Medizinprodukt durchläuft derzeit das Verfahren zur CE-Kennzeichnung und ist daher noch nicht erhältlich. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

Unsere Partner

Die Technologie der nicht-invasiven ICP-Beurteilung

Wissenschaftlich fundiert, nicht-invasiv und entwickelt für den Einsatz direkt am Patientenbett
KI-gestützte Klassifizierung
Während der Entwicklung wurde ein KI-basierter Algorithmus – unser Klassifikator – anhand umfangreicher klinischer Studiendaten trainiert und validiert, um Pulsmuster zu erkennen, die mit normalem oder erhöhtem Hirndruck in Verbindung stehen. Nach der Freigabe für den klinischen Einsatz wendet der Klassifikator diese validierten Merkmale jeweils bei einer Messung an, analysiert die erfassten Signale und stellt das Klassifikationsergebnis für die ärztliche Beurteilung bereit. Der Klassifikator ist fest in die Gerätesoftware integriert und verändert sich im Einsatz nicht – für gleichbleibende, nachvollziehbare Ergebnisse.

Nicht-invasive und anwenderfreundliche Technologie
Unsere Technologie ergänzt die Standardversorgung nicht-invasiv – ohne Sondenanlage und die damit verbundenen Risiken wie Blutungen und Infektionen.
Transmissionsultraschall
Wir erfassen Änderungen durch Transmissionsultraschall und können somit Vorgänge im Schädel und die entsprechenden biomechanische Reaktionen erfassen.

Vom Rohsignal zur Hirnpulskurve
Aus dem Transmissionsultraschallsignal wird eine Hirnpulskurve auf Basis der Laufzeitinformationen erzeugt, die die Pulsation des Gehirns sichtbar macht. Das Signal enthält darüber hinaus weitere physiologische Informationen, die für zukünftige Produktentwicklungen genutzt werden.
Möchten Sie mehr über unsere Technologie erfahren? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Produkteinführung Q1 / 2027

Smart. Kompakt.
Einfach zu bedienen.

Ein stand-alone Gerät zur Unterstützung der nicht-invasiven ICP-Beurteilung bei Patienten mit Verdacht auf erhöhten Hirndruck.
Das Gerät stellt zusätzliche klinische Informationen zur Unterstützung der nicht-invasiven ICP-Beurteilung bei erwachsenen Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma und Verdacht auf erhöhten Hirndruck bereit und klassifiziert die Messergebnisse dahingehend, ob ein erhöhter Hirndruck unwahrscheinlich ist oder nicht ausgeschlossen werden kann. Die Entscheidung trifft dabei immer das behandelnde ärztliche Team.

Es erfasst und analysiert ultraschallbasierte Signale mithilfe eines in einer multizentrischen Studie erprobten Algorithmus und liefert klinisch relevante Informationen direkt am Krankenbett.
Das Gerät ist als kompakte, stand-alone Lösung konzipiert und lässt sich nahtlos in bestehende klinische Arbeitsabläufe integrieren.

Klinische Studie

Es wurde eine multizentrische klinische Studie in 13 Krankenhäusern durchgeführt, um unseren nicht-invasiven Ansatz zur Beurteilung von Patienten mit traumatischer Hirnverletzung (TBI) und Verdacht auf erhöhten Hirndruck zu validieren.

Die Studie wurde nach den für Medizinprodukte geltenden europäischen Regularien durchgeführt.

Der klinische Nutzen besteht in zusätzlichen Informationen zur Beurteilung von Patienten mit Verdacht auf erhöhten Hirndruck (Intracranial Pressure = ICP) durch eine nicht-invasive, direkt am Patientenbett verfügbare Entscheidungsunterstützung.

Unsere klinische Partner

Wirtschaftliches Potenzial – für Kliniken und Gesundheitssysteme

Nicht-invasive Untersuchungen am Patientenbett können dazu beitragen, zusätzliche klinische Informationen frühzeitig verfügbar zu machen – ohne invasiven Eingriff. Kurzfristig bietet dies das Potenzial für ein gezielteres Ressourcenmanagement, insbesondere wenn invasive ICP Messungen nicht unmittelbar erforderlich sind. Die Versorgung von Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma auf der Intensivstation ist aufwendig und kostenintensiv. Zusätzliche, frühzeitig verfügbare Informationen können helfen, diese Ressourcen gezielt einzusetzen.

Langfristig besteht das Potenzial darin, Triage-, Verlegungs- und Behandlungsentscheidungen durch die frühzeitige Verfügbarkeit zusätzlicher Informationen zu unterstützen und dadurch Ressourcen entlang des gesamten Versorgungspfads gezielter und besser einzusetzen.

Häufig gestellte Fragen

Heute erfordert die Beurteilung des Hirndrucks die Platzierung einer invasiven Sonde im Schädel, was mit Risiken verbunden ist und daher in der Regel nur in den schwersten Fällen durchgeführt wird. Infolgedessen werden viele Patienten, die von einer frühzeitigen Beurteilung des Hirndrucks profitieren könnten, überhaupt nicht untersucht. Genau hier setzen wir an: Unser Gerät soll Ärztinnen und Ärzten auch bei diesen Patienten wertvolle zusätzliche Informationen liefern.

Das Produktbefindet sich im Konformitätsbewertungsverfahren und durchläuft derzeit die für die CE-Kennzeichnung gemäß MDR erforderliche Schritte. Der Abschluss der für die CE-Kennzeichnung maßgeblichen Studie wurde im September 2026 erreicht, in Übereinstimmung mit den europäischen und international anerkannten regulatorischen Standards.

Das Gerät wird in der Klinik von Ärztinnen, Ärzten und klinischem Fachpersonal eingesetzt, bei Erwachsenen ab 18 Jahren mit Schädel-Hirn-Trauma.. Für Kinder und Jugendliche bis 18 planen wir in einigen Jahren die Erlangung der CE-Kennzeichung. Bi Bei Verletzungen oder Defekten am Kopf im Messbereich, nach einer Kraniektomie oder einer Kranioplastik ohne körpereigenes Material im Messbereich darf das Gerät nicht eingesetzt werden sowie bei einer Kopfbreite unter 13 cm kann das Gerät nicht eingesetzt werden.

Das Verfahren zur CE-Kennzeichnung läuft. Sobald es abgeschlossen ist, geben wir es hier bekannt – bis dahin ist das Gerät noch nicht erhältlich.

KI wird während der Entwicklung zum Aufbau und zur Validierung des Modells eingesetzt. Nach der Freigabe arbeitet das Produkt mit einem festen, validierten Algorithmus, ohne adaptive KI am Krankenbett.

Wir beginnen mit einem klar definierten ersten Anwendungsfall, das Potenzial einer nicht-invasiven intrakraniellen Diagnostik geht weit darüber hinaus. Unser Ziel ist es, Schritt für Schritt weitere Anwendungen in der Neurologie und Notfallmedizin zu erschließen, wo eine schnelle und sichere Beurteilung pathophysiologischer Zustände des Gehirns klinische Entscheidungen verändern kann – Schritt für Schritt, jeweils klinisch geprüft und zertifiziert.

Wir sind für Sie da

Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen.
KI-gestützte Hirndiagnostik
Wir machen die Überwachung des Gehirns einfach, schnell und klinisch aussagekräftig.
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